Regierungschef Zoran Milanovic, ein Sozialdemokrat, rief seine Minister auf, die „Provokationen“ zu ignorieren, denn es werde „jetzt sehr grob“. Der Streit um Sexualaufklärung an den Schulen hatte schon unter der konservativen Vorgängerregierung begonnen. Das Fach Gesundheitserziehung kam als Kompromiss mit der Kirche zustande, die sich heftig gegen ein reines Fach Sexualaufklärung gewendet hatte.